Die Landesinitiative Fachkraft im Fokus berät nicht nur hiesige Fachkräfte im Hinblick auf ihre Weiterbildungs- und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten sondern auch Personen, die zukünftig hier Sachsen-Anhalt beruflich Fuß fassen wollen. Neben den bereits „fertigen“ Fachkräften zählen dazu auch die Studierenden an den Hochschulen unseres Landes.
Was erwarten all diese Personengruppen im Hinblick auf „Gute Arbeit“?
Wir möchten hier diesen Erwartungen Gehör verschaffen, indem wir Fachkräfte, Studierende oder auch Auszubildende zu Wort kommen lassen.
Heute stieß ich auf eine Studie der Personalberatung Page
Personnel mit insgesamt 1.000 Befragten. Der Fokus der Studie lag darauf, was
potenzielle neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Bewerbung am meisten
abschreckt.
Die drei Faktoren mit dem höchsten Abschreckungspotenzial
sind:
Vor kurzem habe ich interessante Antworten dazu in einem Studienreport „Arbeitsfrust vs. Arbeitslust: Was den Deutschen die Arbeitsfreude vermiest“ aus dem Jahr 2019 gefunden. Einige aus meiner Sicht besonders interessante Aspekte daraus möchte ich kurz darstellen.
Oliver Lilie und ich beschäftigen uns regelmäßig mit dem Thema „Gute Arbeit“, diesem Blog sei Dank!
Nein wirklich. Ich bin für diese Möglichkeit, mich mit dem
Thema immer wieder auseinanderzusetzen wirklich dankbar. Vor ein paar Tagen
sendete er mir den Link zur Kurzfassung der Studie „Was ist gute Arbeit? – Das
erwarten Erwerbstätige von ihrem Arbeitsplatz“ erstellt in den Jahren 2004 und
2006 im Auftrag der Initiative
Neue Qualität der Arbeit kurz INQA.
Flexiblere Rahmenbedingungen für die eigene Arbeit, also mehr Selbstbestimmung, wann und wo Sie oder ich arbeiten. Das klingt nach etwas, das erstrebenswert erscheint. Im Bundesministerium für Arbeit und Soziales ist man dabei, ein Recht auf mobiles Arbeiten in eine Gesetzesform zu gießen. Eine gesetzliche Regelung hin oder her, mobiles Arbeiten wird zunehmend eine Voraussetzung dafür, dass Arbeitergeber Fachkräfte für sich gewinnen können. Wie bei Vielem im Leben gibt es auch hier zwei Seiten einer Medaille.
Oftmals liegen die Vorstellungen, was gute Arbeit oder eben auch gute Ausbildung ausmacht, bei Arbeitgebern und Beschäftigten nicht ganz so nahe beieinander. Dies zeigen ganz unterschiedliche Studien. Beide Perspektiven sowohl die der Auszubildenden als auch die der Ausbildungsbetriebe nimmt die jährlich durchgeführte Studie „Azubi-Recruiting-Trends“ ein. Auch in diesem Jahr hat die u-form Testsysteme GmbH & Co. KG 3.542 Schüler und Azubis sowie 1.634 Ausbildungsverantwortliche im Zeitraum Januar bis März 2019 befragt.
Über dieses Thema schreiben die Blogger*innen von bento einem
Angebot von SPIEGEL ONLINE. Zielgruppe sind 18- bis 30-Jährige. Ich denke, dass
man sich die Utopien auch als über 50-jähriger einmal durchlesen kann.
In den letzten Jahren werben die ostdeutschen Bundesländer vermehrt für die Rückkehr ihrer Fachkräfte, die in den 2000er Jahren aus beruflichen Gründen ihre Heimat verlassen haben. Das Fehlen interessanter und auskömmlicher Berufsperspektiven hatte dies notwendig gemacht. Sind 2016 aus Sachsen-Anhalt noch 6.929 Personen mehr fort- als zugezogen[1] waren es 2017 nur noch 2.794[2] Menschen. Bahnt sich jetzt eine Trendwende an?
Fachkräftesicherung wird immer mehr zu einem
Erfolgsfaktor für Unternehmen aus allen Branchen.
Am 21. Februar 2019 findet in der Zeit von 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr unsere erste Online-Veranstaltung zu Themen der Fachkräftesicherung statt. Mit dem neuen Format von kompakten Online-Veranstaltungen möchten wir Unternehmen eine flexible und örtlich unabhängige Möglichkeit bieten, sich mit Themen der Fachkräftesicherung auseinander.
Oftmals ist man als Unternehmer*in oder
Personalverantwortliche/r quasi mit „seinem Latein am Ende“, wenn es um eine
systematische Personal- und Organisationsentwicklung geht. Es fehlt die Zeit,
das Geld und manchmal auch das Fachwissen für bestimmte Dinge.
Die Lösung liegt in dem Hinzuziehen von externen Experten*innen, die beratend zur Seite stehen. Jedoch scheuen sich viele Unternehmer*innen vor der Inanspruchnahme externer Beratung. Die Gründe sind sehr vielfältig. Argumente sind: „Die sagen mir eh nur, was ich schon weiß!“ „Das ist viel zu teuer!“ „Ich kenne Unternehmen, die schlechte Erfahrungen gemacht haben!“ oder auch „Das wäre ja ein Armutszeugnis für mich!“
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