Buy one get three!

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Gerade habe ich einen Artikel in der Computerwoche gelesen, in dem es um die Herausforderungen bei der Personalgewinnung von IT-Unternehmen auf dem Lande geht. Viele Maßnahmen, die in dem Unternehmensbeispiel vorgestellt wurden kennen Sie wahrscheinlich schon: Mentoring- bzw. Buddy-Programm für die neuen Kolleginnen und Kollegen, Teamaktivitäten wie Firmenstaffelläufe oder eine offene und transparente Arbeitsatmosphäre untersetzt durch ein entsprechendes Raumkonzept.

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Wann ist was „Gute Arbeit“?

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Oliver Lilie und ich beschäftigen uns regelmäßig mit dem Thema „Gute Arbeit“, diesem Blog sei Dank!

Nein wirklich. Ich bin für diese Möglichkeit, mich mit dem Thema immer wieder auseinanderzusetzen wirklich dankbar. Vor ein paar Tagen sendete er mir den Link zur Kurzfassung der Studie „Was ist gute Arbeit? – Das erwarten Erwerbstätige von ihrem Arbeitsplatz“ erstellt in den Jahren 2004 und 2006 im Auftrag der Initiative Neue Qualität der Arbeit kurz INQA.

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Mobiles Arbeiten = Gute Arbeit?

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Flexiblere Rahmenbedingungen für die eigene Arbeit, also mehr Selbstbestimmung, wann und wo Sie oder ich arbeiten. Das klingt nach etwas, das erstrebenswert erscheint. Im Bundesministerium für Arbeit und Soziales ist man dabei, ein Recht auf mobiles Arbeiten in eine Gesetzesform zu gießen. Eine gesetzliche Regelung hin oder her, mobiles Arbeiten wird zunehmend eine Voraussetzung dafür, dass Arbeitergeber Fachkräfte für sich gewinnen können. Wie bei Vielem im Leben gibt es auch hier zwei Seiten einer Medaille.

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Miteinander – Füreinander

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Als eine Einrichtung des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes der Volkssolidarität bietet die habilis-gGmbH Seniorenresidenz „Am Eiskellerplatz“ 93 älteren Menschen ein Zuhause. Getreu des Leitbildes „Miteinander – Füreinander – Solidarität leben“ wird, eine Fülle von unterschiedlichen Aktivitäten angeboten, bei deren Gestaltung die Mitwirkung der Bewohnerinnen und Bewohner großgeschrieben wird. Dieses „Miteinander und Füreinander“ spiegelt sich auch in der Personalarbeit wider – unter anderem ein Grund für die Auszeichnung der Einrichtung mit dem Landessiegel „Das mitarbeiterorientierte Unternehmen – Hier fühle ich mich wohl“.

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Gute Arbeit – Gestaltung der Rahmenbedingungen

Gute Arbeit hat viele Aspekte, die wir in regelmäßigen Abständen genauer beleuchten. In der Regel beziehen sich die Gestaltungsmöglichkeiten von „Guter Arbeit“ auf das, was innerhalb von Unternehmen und Organisationen passiert. Es gibt jedoch aus Schnittstellen nach außen in die Zivilgesellschaft hinein. Die Bertelsmann Stiftung und der ZIVIZ im Stifterverband haben 2019 einen Überblick veröffentlicht, der das Unternehmensengagement zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen vor Ort untersucht. Dazu wurden Unternehmen von 1 bis über 10.000 Beschäftigten befragt. Sie kommen zu dem Schluss:

„Die Zivilgesellschaft in Deutschland wird nicht nur von über 600.000 Vereinen oder 20.000 Stiftungen geprägt, sondern auch von einem Teil der über 3,4 Millionen Unternehmen einem engagierten Teil der über 30 Millionen in Unternehmen und Betrieben sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten mitgestaltet.“[1]

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Gute Arbeit in der Pflege: Wie soll das denn gehen?

Dass in den Berufen der Gesundheits- und Krankenpflege überwiegend Frauen tätig sind, dürfte hinlänglich bekannt sein. Derzeit sind dies in Sachsen-Anhalt 15.914 Frauen (88,8%) gegenüber 2.010 Männern (11,2%). Auch dass ein großer Teil aller Beschäftigten in Teilzeit arbeitet, wurde immer wieder diskutiert. In Sachsen-Anhalt sind dies 43,4%.

Offensichtlich sind die Rahmenbedingungen für eine berufliche Zukunft in der Pflege so unattraktiv, dass im Moment in unserem Bundesland einer arbeitssuchenden Pflegefachkraft zwei offene Stellenangebote gegenüber stehen (bezogen auf alle Berufe hier in der Region ist die Relation rund vier Suchende zu einer Stelle). Auch die regionalspezifische Vakanzzeit von durchschnittlich 119 Tagen, also die Zeit, in der in Sachsen-Anhalt eine ausgeschriebene Stelle unbesetzt ist, macht die Brisanz der Fachkräftegewinnung und -bindung in der Pflegebranche deutlich. Zwar liegt der Bundesdurchschnitt in der Pflege bei 158 Tagen, aber ausruhen kann man sich auf diesen Zahlen trotzdem nicht.

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